Eingenommen von Christus

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Die Gemeinde in Philippi, an die Paulus einen Brief schrieb, war vorbildlich. Paulus ist voll des Lobes und der Anerkennung. Er liebt die Menschen dort und ihren Lebensstil. Die Gemeinde war eingenommen worden von Christus. Er war ihr Zentrum, ihre große Liebe, ihr Alles.

T. Austin Sparks schrieb in Bezug auf den Philipperbrief folgendes:

„Wenn Christus jemanden wirklich einnimmt, dann passiert alles und alles Mögliche kann passieren. So geschah es mit Paulus und mit diesen Leuten [in Philippi]. Christus hatte sie einfach eingenommen. Sie hatten keinen anderen Gedanken in ihrem Leben mehr als nur: Christus! Sie hatten noch ihre Geschäfte, ihren Handel, ihre Berufe, ihre verschiedenen Lebensweisen und Betätigungen in der Welt, aber sie hatten einen alles dominierenden Gedanken, ein alles dominierendes Anliegen und ein alles dominierendes Interesse: Christus…

Es gibt kein anderes Wort dafür. Er hatte sie einfach eingenommen. Und ich erkenne, liebe Freunde, dass das – so einfach es auch klingen mag – alles erklärt. Es erklärt Paulus… es erklärt diese Gläubigen, es erklärt ihre gegenseitige Liebe. … Oh, das ist es, was auch wir brauchen! Wenn nur du und ich so wären, wenn wir wirklich von Christus eingenommen wären! …

Am Ende lassen sich 90 Prozent unserer [gemeindeinternene] Probleme zurückverfolgen zu diesem Punkt: Wir haben andere persönliche Interessen, die uns beeinflussen, uns regieren und uns kontrollieren; Interessen abseits von Christus.

Wenn es doch nur wahr werden würde, dass Christus uns einnimmt, uns gefangen nimmt und uns regiert. Wenn Er doch nur – ja, ich verwende jetzt dieses Wort! – unsere Obsession wäre, unsere glorreiche Obsession! Wenn es so ist, werden wir erfüllt mit Freude. Es gibt dann kein Bedauern mehr, wenn man Dinge „aufgibt“. Wir sind erfüllt von Freude, erfüllt von Sieg!

Es gibt keinen Geist der Niederlage mehr. Es ist die Freude eines großen Triumphes. Es ist der Triumph Christi über das Leben… aber, oh, wir brauchen, dass Er uns einnimmt, uns unser Ego wegwischt – unsere Reputation, alles, was wir mit uns selbst verknüpfen und was uns zu unserer eigenen Ehre dienen soll. So wird Er der Eine, der uns einnimmt, der Einzige, um den es uns geht, um dessen Reputation wir eifern. Und wir sitzen zu Seinen Füßen. Das ist Evangelium, gute Nachricht – dass, wenn Christus uns wirklich einnimmt, die Dinge, die im Philipperbrief geschehen, auch bei uns wirklich geschehen.

Wollen wir den Herrn  um dieses Leben bitten, das von Christus, Seinem geliebten Sohn, eingenommen wird?“

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