Die Geburt der menschlichen Zivilisation

Viele denken groß von den menschlichen Errungenschaften wie dem Städtebau, der Architektur, der Gesetzgebung, der Erschaffung von Kunst und Kultur, der Unterhaltungsindustrie und vielleicht sogar von militärischen Erfindungen. Wir schauen auf alte Zivilisationen zurück und staunen über ihre „Größe“.

In der Bibel wird das völlig anders gesehen. Sie kritisiert das, was der Mensch erfunden hat von Anfang an.

Die erste Stadt wird uns in Gen 4 geschildert:

  • Sie wurde von einem Mörder gegründet.
  • Sie beherbergte später einen weiteren Mörder.
  • In ihr war der erste Fall von Polygamie.
  • In ihr sammelte ein Einzelner Geld und Macht an (sonst hätte Lamech nicht so überheblich sprechen können)
  • Die Gewalt eskaliert.

So sehr wir heute Grossstädte teilweise toll finden. Gott war bei der Errichtung der ersten Stadt nicht mit im Spiel. Kain hatte sie gegen Gottes Willen gegründet.

Die Kritik geht aber noch weiter.

Erinnern wir uns an den Garten, in dem die Menschen am Anfang leben durften. Dort hatten sie alles, was sie brauchten.

  • Gott versorgte sie mit Nahrung.
  • Gott war ihre Freude.
  • Und Gott war ihre Sicherheit.

Nun in der ersten Stadt, die die gefallene menschliche Zivilisation versinnbildlicht, suchen die Menschen all das nicht mehr bei Gott. Sie wollen es selbst herstellen.

  • Jabal steht für all jene, die die Nahrung bereitstellen und sich bereichern.
  • Jubal steht für die Freude. Er machte Musik und sorgte so für Unterhaltung.
  • Tubal-Kain steht für die Sicherheit. Er fabrizierte Eisen, also vor allem auch Waffen.

Als Kontrapunkt zur menschlichen Zivilisation steht am Ende nur ein Satz und dieser zeigt, worum es wirklich geht:

„Zu der Zeit fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.“

Die menschliche Zivilisation wird zugrunde gehen. Die Wirtschaft, die Politik, die Staatsgrenzen, das Militär, das Geld, alles, was wir erbauen und was uns Sicherheit, Amüsement, Ablenkung, Erleichterung und Versorgung verspricht, unser Eigentum und Besitz wird zugrunde gehen.

Aber Gott bleibt! Er ist unser wahrer Versorger. Er ist unsere wahre Freude. Er ist unsere Sicherheit.

Deshalb mahnt uns die Bibel, dass wir uns an Ihn klammern sollen und an nicht sonst. Wenn alles zerfällt, woran will man sich dann noch halten, als nur an den, der aus dem Staub der Erde Menschen erschaffen und sich aus Steinen Kinder erwecken kann?

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