Gemeinsam

Es ist wichtig, dass wir Glaubens-Gemeinschaft mit unseren Geschwistern haben. Ein Christ kann nicht für sich allein sein. Er braucht die anderen. Bei Gott geht es immer um Beziehung. Das gilt auch für das Gebet. Gemeinsames Gebet bewegt oft mehr als das vereinzelte.

Als die Jünger die Möglichkeit hatten zu fragen, was immer sie Jesus fragen wollten, da sagten sie: „Lehre UNS beten…“ Uns! Nicht mich! Und Jesus lehrte sie das „Vater UNSER…“ und nicht das „Vater meiner…“

Jesus sagte auch, dass Er besonders dann da sei, wenn zwei oder drei gemeinsam in Seinem Namen beten. (Mt 18, 19-20)

Paulus schrieb seine Briefe (mit wenigen Ausnahmen) immer an eine Gemeinschaft von Christen. Besonders im Epheserbrief betont er, wie wichtig es ist, dass der Leib Christi gemeinsam unterwegs ist. Wir mögen Individuen sein, wir sollten aber in der Gemeinschaft keine Individualisten sein. Nur gemeinsam bilden wir den Leib Christi. Keiner tut das allein.

„In Adam besitze ich das Leben Adams, und einer der Grundzüge dieses Lebens ist der Individualismus. Die Sünde kennt keine Einheit und keine Gemeinschaft, sondern nur eigene Interessen und Misstrauen anderen gegenüber…. Gott macht mir keinen Vorwurf daraus, dass ich ein Individuum bin, wohl aber, dass ich ein Individualist bin…Das Leben Christi in mir wird vom Leben Christi in anderen Gläubigen wie durch einen Magneten angezogen. Nun kann ich nicht mehr auf meinem Individualismus beharren, und es wird weder Eifersucht noch Konkurrenzdenken, noch eigenes Werk, eigene Interessen, Ehrgeiz oder eigene Vorlieben mehr in meinem Leben geben. Es wird keine Rolle mehr spielen, wer die Arbeit tut, denn allein das Wachstum des Leibes zählt noch.“ (Watchman Nee)

Gemeinsam werden wir Gläubigen von Gott gebraucht und verändert.

Epheser 5, 25-27: „wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er für sich die Gemeinde herrlich bereite, die keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.“

Gemeinsam wird Er uns vor sich „darstellen als eine Gemeinde, die herrlich ist.“ Gemeinsam sind wir die Braut, die „keinen Flecken“ (keine Narben mehr durch die Sünde, die nun ganz der Vergangenheit angehört) und „keine Runzel“ (Spuren des Alters und der vergeudeten Zeit) und „ohne Makel“ (ohne einen Fehler, den der Ankläger nutzen könnte) hat.

Gemeinsam sind wir Überwinder. (Röm 8,37)

Gemeinsam sind wir, die Vielen, ein Leib in Christus. (1.Kor 12,27)

Das ist eine Wahrheit und kein Bild. Wir sind nicht „wie ein Leib“. Wir sind der Leib. (Röm 12,5)

Gemeinsam bringen wir uns Gott als EIN lebendiges Opfer. (Röm 8,29)

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Karin Koller sagt:

    Gerade in dieser schwierigen Zeit eine schöne Ermutigung und ein Trost

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